Befehlsliste zum Windows Explorer, Win XP
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löschen Sie so entbehrliche
Einträge:
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Werfen Sie zuerst jeweils einen Blick in das
Kontextmenü von Dateien und das von Ordnern. Treffen Sie dann
eine Auswahl, welche Menüpunkte Sie entfernen möchten, und
notieren Sie sich die Namen der überflüssigen Punkte.
Starten Sie den Registry-Editor REGEDIT.EXE
mit:
-
Windowstaste+r = Ausführen
-
Da die
Registry mehrere Orte für die
Kontextmenüpunkte bietet, müssen Sie hier systematisch
einige Schlüssel in der Struktur unter
"Hkey_Classes_Root" durchgehen.
Der erste
Ort, der für Einträge im
Kontextmenü von Dateien in Frage kommt, ist
"Hkey_Classes_Root\*\Shell". Unter "Shell" angelegte
Unterschlüssel interpretiert
Windows
als Eintrag im Kontextmenü aller Dateien. Die Bezeichnung des
Eintrags ist entweder identisch mit dem Namen des Unterschlüssels
oder mit dessen "(Standard)"-Wert. Sollten Sie hier nicht
benötigte Kontextmenüpunkte entdecken, löschen Sie
einfach den betreffenden Unterschlüssel.
Der nächste potenziell relevante Schlüssel findet sich unter
"Hkey_Classes_Root\*\ShellEx\
ContextMenuHandlers".
Programme tragen ihren Kontextmenüpunkt hier
aber nicht im Klartext ein, die Einträge sind deshalb schwerer zu
identifizieren. Beispielsweise legt Winzip einen Unterschlüssel
namens "Win-Zip" an, dessen Eintrag "(Standard)" in
Form einer hexadezimalen Zahlenkette auf eine Class-ID verweist.
Diese Class-ID bestimmt die eigentlichen Menüpunkte und deren
Namen. Wenn Sie wegen der abstrakten Class-ID nicht sicher sind,
welcher
Menüpunkt sich tatsächlich hinter
der Zahlenkette versteckt, machen Sie einen einfachen Test:
Gehen Sie zu einem verdächtigen
Schlüssel, klicken (Cursorrouting) Sie doppelt auf den Eintrag
"(Standard)", und tragen Sie im Dialog "Zeichenkette
bearbeiten" ein Minuszeichen am Anfang der Zahlenkette ein.
Die Class-ID ist damit deaktiviert.
Sehen Sie jetzt
im Kontextmenü nach, ob der entsprechende Menüpunkt
verschwunden ist. Ist das der Fall, dann haben Sie den richtigen
Registry-Eintrag gefunden. Wenn sich der Punkt weiterhin zeigt,
entfernen Sie das Minuszeichen wieder vom Anfang der Zahlenkette und
wiederholen den Test mit dem nächsten verdächtigen Eintrag.
Anschließend geht es weiter zum Schlüssel
"Hkey_Classes_Root\AllFileSystemObjects\Shell", der nicht nur
Auswirkungen auf das Kontextmenü von Dateien
hat, sondern auch von Ordnern.
Falls der Unterschlüssel "Shell" vorhanden ist,
können hier analog zu "Hkey_Classes_Root\*\Shell"
Menü-Einträge im Klartext vorliegen. In
den Unterschlüsseln von
"Hkey_Classes_Root\AllFileSystemObjects\
shellex\ContextMenuHandlers" finden Sie wieder Class-IDs, die die
Menüpunkte festlegen.
So ist hier etwa unter "
Send To" die
Funktion des Kontextmenüpunkts "Senden an" definiert.
Nach dem gleichen Schema enthalten
"
Hkey_ Classes_Root\Folder" und
"Hkey_Classes_Root\Directory" in den Unterschlüsseln
"Shell" und "ContextMenuHandlers" mögliche
Einträge für das Kontextmenü von Ordnern.
Wenn Sie diese
Registry-Schlüssel nicht
systematisch durchgehen, sondern pauschal alle Kontextmenüpunkte
löschen möchten, die nicht als Standard zu Windows
gehören, nehmen Ihnen zwei Registry-Dateien die Arbeit ab:
9XNOKONT.REGist
eine
REG-Datei für Windows 95/98 und ME. Ein
Doppelklick importiert die Datei in die Registry und löscht aus
den genannten Schlüsseln alle Kontextmenüpunkte. Das Pendant
für
Windows
2000 und XP
Letzteres gilt ebenfalls für Windows
Vista.
Kontextmenüeinträge löschen:
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